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Individuelle Voraussetzungen für ein Höhentraining:

Die Wirksamkeit eines Höhentrainings bzw. Eignung zum Höhentraining ist durch unterschiedliche physiologische Anpassungsreaktionen vorgegeben. Physiologische Stärken wie z.B. individuelle Hämoglobinwerte an der oberen Grenze des bekannten Normbereichs bringen Vorteile für das Training in der Höhe.
Negativ für eine Höhenanpassung können nach Aussagen von ALTIN (1988) Sportler reagieren, deren Leistungsfähigkeit des Herzens auf Meereshöhe größer ist als die Lungen an Sauerstoff transportieren können. D.h., dass diese Sportler bereits im Flachland einen geringeren Sauerstoffgehalt im Blut haben und ihre Lungen in der Nähe des oberen Grenzwerts arbeiten. Diese Sportler können daher die Höhe schlechter vertragen als andere.

Für die Effektivität eines Höhentrainings sind weitere wichtige Merkmale von Bedeutung, so z.B.:

  1. der Gesundheitszustand des Sportlers (einschließlich der Zähne!); dieser muss ohne Befund sein, denn Infekte und Entzündungsherde beeinflussen das Trainingsprogramm in der Höhe sehr negativ
  2. das Entwicklungsniveau der Grundlagenausdauer- je höher es ist, um so günstiger sind die Anpassungsabläufe und umgekehrt
  3. eine gute allgemeine psycho-physische Frische zu Beginn des Höhentrainings, das schließt vor allem ausreichende Regenerationszeiträume nach vorangegangenen Trainings- und Wettkampfbelastungen ein
  4. der Höhenerfahrungsgrad der Sportler sowie das vor dem Höhentraining erreichte Trainingsniveau und die bisher realisierte Trainingsbelastung.
  5. Höhenlagen
    Um Höhentraining entwicklungsfördernd einzusetzenen, bedarf es Höhen um mindestens 1800 bis 2000m. Die Wirksamkeit des Höhentrainings unter disziplinspezifischen Anforderungen bleibt bis zu Höhen von 2500 m gewährleistet. Positive Anpassungen im Grundlagenausdauerniveau der Langzeitausdauerdisziplinen sind bis zu Höhen von 3500 m und darüber hinaus erzielt worden (POPOV 1996, ILIEV 1993, MARTIN 1994). Dabei müssen jedoch deutliche Einschränkungen in der Bewegungsgeschwindigkeit in Kauf genommen werden.
  6. Aufenthaltsdauer
    Neben den Höhenstufen bestimmt die Aufenthaltsdauer in der Höhe erheblich mit über die Nachhaltigkeit der Anpassungsreaktionen der wichtigsten Funktionssysteme. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass bei einer Aufenthaltsdauer von 3 bis 4 Wochen etwa 80 % des möglichen physiologischen Entwicklungsniveaus erreichbar ist. Eine größere Ausschöpfung der Anpassungsreserve ist erst mit einer Aufenthaltsdauer von 5 - 6 Wochen und darüber hinaus zu erwarten.
  7. Häufigkeit der Höhenaufenthalte
    Von deutschen Ausdauersportlern, die sich auf die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta vorbereiteten, realisierten ca. 60 Prozent ein einmaliges Höhentraining von 3 bis 5 Wochen, größtenteils im Abschnitt der unmittelbaren Olympiavorbereitung. Etwa 25 % entschieden sich für ein zweimaliges Höhentraining im Jahr und 15 Prozent nutzten ein drei- und mehrmaliges Höhentraining im Jahr, einige davon auch mit über 100 Höhentrainingstagen.
  8. Nachwuchssportler als Höhentrainingseinsteiger können bereits positive Effekte ab Höhen von 1000 m erzielen. Als wirkungsvoll erweist sich eine Kombination unterschiedlicher Höhenstufen innerhalb eines mehrwöchigen Höhenaufenthalts und im Verlauf eines Trainingsjahres.



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